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Hunde sind nicht nur treue und kuschelige Gefährten. Manch ein Hund leistet Unglaubliches für uns Menschen, zum Beispiel als Assistenzhund oder Therapiehund. Wir klären auf, was die beiden Arten von Arbeitshunden unterscheidet und warum ihr Tun für uns so wichtig ist.

Was sind Arbeitshunde?
Was ist ein Assistenzhund?
Was ist ein Therapiehund?
Assistenz- und Therapiehund – Welche Rasse ist besonders geeignet?
Diese Fähigkeiten benötigt ein Assistenz- oder Therapiehund: Ausbildung und Aufgaben
Fazit: Der Einsatz von Therapiehunden und Assistenzhunden ermöglicht ein mobileres, unabhängigeres Leben

Was sind Arbeitshunde?

Alle Hunderassen werden durch den FCI (Größter Kynologischer Dachverband) in zehn Gruppen und innerhalb der Gruppen in Sektionen eingeteilt. Diese Einteilung führt Rassen, die darauf gezüchtet wurden, bestimmte Arbeiten auszuführen, in Gruppen zusammen: Das sind zum Beispiel die Hunde der Gruppe 1, sogenannte „Hüte- und Treibhunde“, die wiederum in zwei Sektionen unterteilt werden. Zu den Hütehunden der Sektion 1 gehören zurzeit 40 Rassen. Die Sektion 2 besteht aus drei Treibhunderassen. So kann man sagen, dass Arbeitshunde, die für eine bestimmte professionelle Aufgabe ausgebildet werden, aus jeder FCI-Gruppe kommen können. Sie sind damit wertvolle Arbeitskräfte auf vier Pfoten. Je nach Verwendungszweck bezeichnen wir sie als Herdenschutzhunde, Rettungshunde, Polizeihunde, Blindenführhunde, Assistenzhunde und ähnliches. Was all diese Hunde vereint: Sie erfüllen eine extrem wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft.
Zu den Arbeitshunden gehören auch die sogenannten Assistenzhunde und Therapiehunde. Eine Voraussetzung dafür, dass ein Assistenz- oder Therapiehund seine Arbeit ausüben kann, ist eine fundierte Ausbildung. Die Ausbildung von Assistenzhunden ist in der Regel sehr viel umfangreicher als die von Therapiehunden, da sie für ihren Menschen bestimmte Aufgaben erledigen und verschiedene Signale erkennen und deuten können müssen. Im Gegensatz dazu muss der Therapiehund „nur“ alle grundsätzlichen Kommandos befolgen. Für beide Arten von Arbeitshunden ist die Sozialisierung entscheidend. Im Umgang mit kranken oder eingeschränkten Menschen ist Behutsamkeit und Vorsicht wichtig. Nur ein Hund, der freundlich zu Menschen ist und Kommandos sicher umsetzt, kann ein Assistenz- oder Therapiehund werden.

Was ist ein Assistenzhund?

Assistenzhunde werden speziell ausgebildet, um Menschen mit einer körperlichen oder einer gesundheitlichen Einschränkung zu helfen, die vielen gängigen Aufgaben des Alltags zu bewältigen. Ein Assistenzhund wird für einen einzelnen Menschen ausgebildet und erlernt mindestens drei Aufgaben, mit denen er seinem Menschen helfen kann. Außerdem muss sich jeder Assistenzhund in der Öffentlichkeit sicher und ohne Auffälligkeiten bewegen. Das bedeutet, dass er sich völlig auf seinen Menschen konzentriert, der absolut auf seine Unterstützung angewiesen ist. Der Hund darf sich durch nichts, was um ihn herum passiert, ablenken lassen. Dafür wird ein Assistenzhund etwa zwei Jahre lang ausgebildet. Typische Assistenzhunde sind zum Beispiel Blindenhunde, Signalhunde oder Mobilitätsassistenzhunde, die ihren Menschen im und durch den Alltag helfen. Sie helfen Personen, die unter psychischen Erkrankungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Autismus oder Erkrankungen wie Diabetes, Epilepsie oder Asthma leiden. Diese Aufzählung ist nur ein Ausschnitt der Einsatzmöglichkeiten. Je nach Krankheitsbild und Bedürfnissen einer Person wird der Hund ausgebildet, der ihr durch den Alltag hilft. Assistenzhunde beruhigen ihre Menschen, erkennen erste Anzeichen von Flashbacks, Anfällen oder Zusammenbrüchen, suchen Orte zur Beruhigung und alarmieren andere Menschen, wenn Hilfe benötigt wird. Ein Assistenzhund ist für viele Menschen die einzige Möglichkeit, ein relativ normales und unabhängiges Leben zu führen. Deshalb haben Assistenzhunde auch besondere Rechte und dürfen zum Beispiel öffentliche Räume betreten, die für Hunde sonst verboten sind. Dazu gehören in den meisten Fällen Museen, Lebensmittelgeschäfte, Konzerte, Kirchen oder öffentliche Verkehrsmittel.

Was ist ein Therapiehund?

Ein Therapiehund ist wichtiger Bestandteil einer tiergestützten Therapie. Für den leitenden Therapeuten, egal ob Psychologe, Psychiater oder Physiotherapeut, wirkt er als Unterstützungsmechanismus, der ihn in die Lage versetzt, beim Patienten bessere Therapieergebnisse zu erreichen.
Der Therapeut macht sich in der Regel die Bindung zwischen Mensch und Tier zunutze, um in einer Therapiesitzung bessere Ergebnisse zu erzielen. Der Therapiehund vermittelt bedingungslose Zuwendung und Akzeptanz, demonstriert spontan seine Zuneigung und weckt auf verschiedene Arten und Weisen positive Emotionen in den Patienten. Im Gegensatz zum Assistenzhund ist der Therapiehund nicht nur für einen bestimmten Menschen ausgebildet, sondern kann eine Vielzahl von Patienten bei ihrer Therapie unterstützen.
In Gesprächen über tiergestützte Therapie geht es oft um Hunde. Weniger bekannt ist, dass es auch Programme für Therapien mit Katzen gibt, die auffallend gute Ergebnisse liefern.

Assistenz- und Therapiehund – Welche Rasse ist besonders geeignet?

Entgegen der landläufigen Meinung kommen für die Aufgabe als Therapie- oder Assistenzhund nicht nur bestimmte Rassen in Frage. Tatsächlich sind viele Hunde, die diese Arbeit verrichten, Mischlinge. Zu den wichtigsten Eigenschaften eines Therapiehundes gehört ein freundliches, gutmütiges Wesen. Er darf bei plötzlichen oder beängstigenden Reizen kein aggressives Verhalten zeigen und sich von äußeren Einflüssen nicht verunsichern lassen. Auch grobmotorische Berührungen, zum Beispiel sehr enthusiastische Streicheleinheiten durch Kinderhände, dürfen ihn nicht nervös machen. Eine gute Lernfähigkeit ist ebenso gefragt wie eine offene Art allen Menschen gegenüber. Grundsätzlich kann ein Hund jeder Rasse als Therapiehund geeignet sein, solange er diese Eigenschaften mitbringt. Es kommt auf den individuellen Charakter des Hundes an – auch bei menschenbezogenen Rassen gibt es Hunde, die sich über diese Art der Zuwendung nicht freuen.

Diese Fähigkeiten benötigt ein Assistenz- oder Therapiehund: Ausbildung und Aufgaben

Ein Hund, der für den Dienst als Assistenz- oder Therapiehund ausgewählt wurde, absolviert zunächst ein spezielles Ausbildungsprogramm. Die professionellen Ausbilder dieser Hunde können ihnen ein breites Spektrum an faszinierenden Fähigkeiten beibringen, darunter:

  • Schubladen öffnen
  • Gegenstände fangen, holen und sie ihren Haltern bringen (zur Erinnerung: Die Mobilität des Halters ist oftmals sehr eingeschränkt)
  • Beim Ausziehen von Pullover oder Hose helfen, indem der Hund daran zieht
  • Lichtschalter an- und ausschalten

Im Allgemeinen müssen Assistenzhunde all das können, wobei ihre Halter Hilfe brauchen, um den normalen Alltag zu meistern. Im Falle von Therapiehunden können diese Fähigkeiten sehr vielfältig sein, je nachdem in welchem Therapiebereich sie eingesetzt werden. Die Ausbildung eines Hundes, der Therapiesitzungen mit autistischen Kindern unterstützt, ist beispielsweise nicht die gleiche wie bei einem Hund, der Therapiesitzungen mit weiblichen Opfern männlicher Gewalt begleitet. In ersterem Fall werden dem Hund eher lustige Dinge beigebracht wie Pfötchen geben, eine Rolle machen, sich totstellen und ähnliches. In letzterem Fall würde der Hund eher lernen, während der Sitzung still zu sitzen und sich ruhig zu verhalten und sich dem Patienten erst zu nähern, wenn er vom Therapeuten dazu aufgefordert wird.

Fazit: Der Einsatz von Therapiehunden und Assistenzhunden ermöglicht ein mobileres, unabhängigeres Leben

Assistenzhunde und Therapiehunde spielen auf vielfältige Art und Weise eine wichtige Rolle in der Gesellschaft. Diese Hunde verbessern die Lebensumstände ihrer Halter, indem sie ihnen bestimmte Aufgaben des Alltags abnehmen. Aber das ist nicht alles. Die emotionale Bindung, die zwischen Hunden und deren Haltern bzw. den Patienten in tiergestützten Therapien entsteht, erhöht das Wohlbefinden dieser Personen.
Deshalb ist es dringend notwendig, dass die Arbeit dieser Tiere fortgesetzt wird. Im Interesse aller Menschen mit körperlichen und emotionalen Beeinträchtigungen ist wichtig, dass die Teilnahme von Hunden an Therapie- und/oder Assistenzprogrammen fortgesetzt und gefördert wird.

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