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Heutzutage geht der Trend immer mehr in Richtung natürliche Tiernahrung und getreidefreies Hundefutter. Was ist darunter zu verstehen? Getreidefreies Hundefutter besteht aus Brocken, die völlig ohne Getreide auskommen. Folglich enthält Hundefutter ohne Getreide auch kein Gluten. Gluten ist ein Eiweiß, das in Getreidesorten wie Weizen, Gerste, Hafer und Roggen vorkommt und Symptome einer Unverträglichkeit hervorrufen kann.

Warum getreidefreies Futter für Hunde?
Von Wölfen zu Hunden
Welches getreidefreie Hundefutter ist gut?
Was ist natürliches Hundefutter?
Fazit: getreidefreies Hundefutter

Warum getreidefreies Futter für Hunde?

Es gibt genetische, evolutionsbedingte Gründe, Ihren Hund getreidefrei zu füttern. Denn schon die Vorfahren unserer heutigen Hunde haben sich getreidefrei ernährt.

Von Wölfen zu Hunden

Alle Hunde, vom kleinsten Chihuahua bis zum größten Mastiff, stammen von Wölfen ab. Jüngste Studien zeigen, dass die Domestizierung von Hunden vor 20.000 bis 40.000Jahren in Europa und vermutlich Asien gleichzeitig begann. Damit ist das die längste Phase einer Koevolution, die in unsere Geschichte je aufgezeichnet wurde.

Genetisch betrachtet sind Hunde und Wölfe sich auch heute noch sehr ähnlich: Die Gene stimmen zu 99,8 % überein und beide Spezies können gekreuzt werden. Im Laufe der Domestizierung haben sich allmählich Veränderungen im Verdauungssystem von Hunden ergeben.

2013 hat das Journal Nature eine Studie des Genetikers Erik Axelsson von der Universität Uppsala in Schweden veröffentlicht, die das Erbgut von 60 Hunden 14 verschiedener Rassen mit dem von 12 Wölfen verglich. Die Studie ergab, dass Hunde in ihrem Verdauungssystem eine höhere genetische Kapazität zur Aufspaltung von Kohlenhydraten haben als Wölfe. Aus evolutionärer Sicht liegt das wohl daran, dass die Wölfe, die sich später zu domestizierten Hunden entwickelten, vermutlich damit anfingen, kohlenhydratreiche Nahrungsreste aus menschlichen Siedlungen zu fressen (z. B. Kartoffeln, Getreide und Hülsenfrüchte). Von da an wurden viele Hunde von unseren Essensresten ernährt und haben sich so an Getreide im Futter gewöhnt.

Die Ernährung eines Hundes kann nicht, noch sollte sie mit der des Wolfes absolut identisch sein, da hier völlig unterschiedliche Energiebedarfe (domestizierte Hunde bewegen sich in der Regel in einem weitaus geringeren Maße), ebenso wie unterschiedliche Fähigkeiten zur Verdauung bestimmter Zutaten im Spiel sind. Das hält Hunde allerdings nicht davon ab, eine fleischliche Ernährung ohne Getreide zu bevorzugen. Aus diesem Grund gibt es getreidefreies Hundefutter mit einem hohen Anteil an Inhaltsstoffen tierischer Herkunft, die hochwertige Proteine liefern, die wichtigste Proteinquelle für Hunde. Das gilt für alle Hunde, unabhängig von Rasse, Größe oder Alter.

Welches getreidefreie Hundefutter ist gut?

Für Hunde ist ein getreidefreies Hundefutter mit einem hohen Fleischanteil, bzw. einem hohen Anteil Inhaltsstoffe tierischer Herkunft, gut geeignet. Das gilt sowohl für Trocken- als auch für Nassfutter.
Doch nur weil ein Hundefutter getreidefrei ist, bedeutet das nicht automatisch, dass es von guter Qualität ist. Wichtig ist, dass Sie sich grundsätzlich immer ansehen, ob es sich um ein Alleinfuttermittel handelt. Nur so können Sie sicher sein, dass alle erforderlichen Nährstoffe enthalten sind. Die wichtigsten Informationen über das Futter finden Sie auf der Verpackung.

Was ist natürliches Hundefutter?

Natürliches Futter für Hunde wird ohne überflüssige Zutaten hergestellt. Sie sind weder in den Rohmaterialien vorhanden noch werden sie im Produktionsprozess hinzugefügt. In anderen Worten: Natürliches Hundefutter wird zu 100 % aus Zutaten hergestellt, die einen natürlichen Ursprung haben und die der Hund braucht.

Fazit: getreidefreies Hundefutter

Getreidefreie Hundefuttermittel ist darauf ausgelegt, die natürlichen Ansprüche Ihres Hundes zu respektieren. Frisst Ihr Hund problemlos herkömmliches Premium-Hundefutter, kann er durchaus gesund und gut ernährt sein. Dennoch kann es zusätzliche Vorteile haben, wenn Ihr Vierbeiner Hundefutter ohne Getreide bekommt. Und das trifft sowohl für Welpen, ausgewachsene Hunde und Senioren zu, als auch für kleine, mittelgroße und große Rassen. Eine Ernährung auf Basis von getreidefreiem Futter wird von den meisten Hunden vertragen. Unser Tipp: Probieren Sie getreidefreies Hundefutter ein paar Wochen aus und finden Sie selber heraus, inwiefern Ihr Hund davon profitiert.

 

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